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Shanghai

Bei meinem Aufenthalt in Hongkong habe ich schnell entschieden das ich mir den Rest von China auch noch ansehen werde. in der Zwischenzeit habe ich aber mitbekommen das dort einige Probleme auf mich warten. Die Toiletten entsprechen ausserhalb der Metropolen nicht dem gewohntem Standard, es spricht kaum noch jemand englisch und die Schrift kann ich schon gar nicht lesen. Aber was hat Kennedy zum Mondflug gesagt, wir wollen da nicht hin weil es einfach ist, sondern weil es schwierig ist. Ich habe mich für Shanghai entschieden, das werd ich wohl packen. Am 11.02.2016 geht es los.
Das Bild im Banner zeigt einen Blick in die Altstadt in Richtung Pudong. Der Shanghaitower mit den Baukränen ist fertig. Das Bild im Banner habe Baidu entnommen, das ist die chinesische Konkurenz von Google.

transportthumbZwei und Dreiräder

Solche Transporte und auch andere waghalsige Dinger hab ich des öfteren gesehen. Weiterhin sind Zweitakter wegen dem Gestinke verboten worden. Die meisten Zweiräder fahren jetzt elektrisch.

trollibusthumbBatterieprobleme gelöst.

Trollibusse. Einige kennen sie noch aus ihrer Kindheit. In Neuwied wurden sie Anfang der 1960ger Jahre ausser Dienst gestellt und durch Dieselfahrzeuge ersetzt. In Shanghai und vielen anderen Orten der Welt fahren sie noch. Sehr überrascht war ich das diese Busse auch noch durch Seitenstrassen mit heruntergezogenen Stromabnehmern fuhren. Die Chinesen haben auch gute Ideen. Den Bussen wurden Akkus eingebaut die beim Betrieb mit Oberleitung aufgeladen werden. So können diese Busse 24 Stunden überall fahren ohne stundenlang zum laden zu stehen.

Super capicaptor BusDer Super Capicaptor Bus.

Wer hats erfunden? Das Frauenhoferinstitut. Wer hats gefördert? Der Bundesfinanzminister. In Shanghai fahren sie jetzt. Es handelt sich um eine vollkommend neue Batterietechnik die sich sehr schnell laden lässt. Eine Oberleitung an der die Stromabnehmer zum laden hochgefahren wird befindet sich nur in den Haltestellenbereichen. Der Bus speichert beim Ein und Aussteigen genug Strom um bis zur nächsten Haltestelle und auch noch weiter fahren zu können.

Zhujiajiao1700 Jahre China

Ca. 30 - 60km von Shanghai liegen die Feuchtgebiete, Ich meine Seen und Kanäle mit vielen kleinen Dörfern und Städten die nah am Wasser oder sogar mittendrin gebaut wurden. Bekannte Orte sind Zhujiajiao, Zhouzhuang und Tongli. Ich hatte mich für Zhujiajiao entschieden weil ich dafür eine exakte Anreisebeschreibung gefunden habe. Die Anreise mit Touristikunternehmen war mir zu teuer und weil mein chinesisch so gut ist konnte ich vor Ort schlecht nach dem Weg fragen.

maglevthumbSchneller Ritt auf kurzem Weg

Die Maglev in Shanghai wurde am 31.12.2002 in Betrieb genommen. Die Strecke führt vom Airport Pudong ca 30 km bis in die Nähe des Austellungsgeländes auf Pudong. Weitere Infos auf Wikipedia.

Geplant war ein Ausbau bis zum Shanghai Airport Hongqiao später bis Peking. Heute fährt immer noch die Metro Linie 2 bis Hongqiao, auf der Strecke nach Peking geht es weiter ab Railway Staition Hongqiao mit dem Highspeedtrain. Der Zug kann 350Km/h fährt aber lediglich 280.

Bauernland in Junkerhand

Pearltower ShanghaiShanghai war schon immer eine Stadt des Handels. Über den Yangtze kam die Ware aus den innern des Landes und wurde in Shanghai auf grosse Schiffe umgeladen. Die Stadtbild ist geprägt aus vielen hundert Jahren Handel.
Vor 20 Jahren wurde entschieden, auf der Halbinsel Pudong ein neues Zentrum entstehen zu lassen. Hier war bisher nur Sumpf und Ackerland.
Hier entstand ein Stadtteil mit Wolkenkratzern der mit seiner Skyline heute die Wirtschaftsmacht Chinas und dessen Vormachtstellung in Asien symbolisiert. Optisch deutlich abgegrenzt zu den anderen Megastädten, als neues Gesicht von Shanghai.
Der Pearltower ist heute das Warzeichen von Shanghai. (Höhe bist Mastspitze 469m). Die Skyline wird weiterhin geprägt durch den Jinmaotower (382m), dem Shanghai Financial Center (492m) und dem 2016 eröffnetem Shanghaitower (632m).
Im Dunkeln mit tollsten Effekten beleuchtet und Fussballfeldgrossen Videowänden, das neue Gesicht von Shanghai.

John vorm Teehaus

Garten der Zufriedenheit

Beim Blick auf den Stadtplan sieht man am Zentrum von Huangpu Teile einer ringförmigen Strasse. dies ist der Verlauf der alten Stadtmauer. Man mag es kaum glauben aber Shanghai war mal so gross wie unser Dorf. Ist aber schon lange her.
Das meiste was hier steht ist gar nicht so alt aber es zeigt das typische Stadtbild. Viele Gebaude scheinen auch auf historisch gefaked zu sein. Der grösste Teil ist es aber orignal bzw. restauriert so wie das Teehaus und die Gebäude am und im Yu Yuan Garden.  Der Garten wurde vor gut 500 Jahren von einem reichen Kaufman angelegt und zieht heute viele Touristen an. Da ich im Januar angereist bin, zeigen meine Bilder nicht die volle Pracht des Gartens.

Platz des Volkes

Peoples ParkAm zweiten Tag hab ich mich dann auf den Platz des Volkes umgesehen. Eine riesen Grünfläche mit Sport, Spiel und  Freitflächen mitten in der Stadt. Eigentlich wollte ich noch schauen wo die Busse vor der Concerthall  ( Sennheiserhalle ) halten weil ich am nächsten Tag mal aus der Stadt rausfahren wollte. Hatte aber meinen Plan nicht mit. Die Fläche war grösser als erwartet.
Ich wurde sehr häufig angebettelt, Mädels wollten mich zum Tee einladen und wenn ich nicht schnell genug war wurden mir die Schuhe geputzt. Den Park hab ich dann mit ein paar Fotos wieder verlassen.
Bin dann durch die Nanjing Road mit Ihren vielen Läden und natürlich durch die vielen kleinen Seitenstrassen. Da liegen zwei Welten direkt nebeneinander.

Die Anreise hat prima geklappt. Keine Probleme. Das Flugzeug kam zwar  etwas verspätet aber die Putzfrauen und das Wartungsteam waren so schnell das der Abflug wieder pünktlich war. Der Flug war auch nur zu 80% ausgebucht, ich hatte einen freien Platz neben mir und konnte mich schön breit machen.
Ich habe zwar einige negative Berichte über Air China gelesen, aber wer billig fliegen will muss schon damit rechnen das niemand deutsch spricht und auch das Entertainment fast nur in Chinesisch und ganz wenig englisch ist.

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