Tai O, Tian Tan, Po Lin, Mui Wo (Silvermine Beach)

Bei meinen zweiten Besuch in Hong Kong habe ich die grösste Insel Hong Kongs gleich zweimal besucht. Eigentlich betritt sie jeder Besucher zuerst da sich im norden der Insel der Flufhafen befindet.
Ich bin wieder mit der MTR bis Chung Tung gefahren und dann weiter mit Bus 11 nach Tai O. Ein kleines Dorf im Osten der Insel auf Pfählen ins Wasser einer Flussmündung gebaut. Ich war überrascht das nur sehr wenig Touristen dort waren und der dort gefangene Fisch ausschliesslich an Einheimische verkauft wird. Naja, November ist auch schon spät. Es wurden auch Bootsfahrten durch den Ort oder etwas längere aussen rum mit Blick auf weisse Delfine angeboten. Die lange Tour wurde aber mangels Besucher nicht ausgeführt.

Mit Bus 21 gings dann weiter nach Gnong Ping. Darüber habe ich bereits einen Beitrag geschrieben. Damals hatte ich aber übersehen das sich dort auch das Po Lin Kloster befindet. Es wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Das Kloster hat international Bedeutung.
Wer preiswert und vegetarisch essen möchte ist hier bestens bedient.
Mit Bus 23 kann man dann weiterfahren nach Tung chung oder mit Bus 2 nach Mui Wu.

Ich fuhr an einem anderen Tag nach Mui Wo und zwar mit der Fähre ab HK Central. Fähren fahren in Hong Kong häufig und sind noch preiswerter als Busse. Die Fahrt dauert eine Stunde.

Hier wollte ich mit meiner Frau schon mal Urlaub machen. Netter Ort, für ein Dorf schon zu gross und die Häuser zu hoch. Gleich am Weg von der Fähre zum Beach Resort Touristenbuden und kleine einfache Restaurants.
Nomen est Omen hier wurde tatsächlich mal nach Silber gesucht. Ich habe mich auf den Fussweg zu den Wasserfällen gemacht. Vom Beton zur Natur hat man in Hong Kong nur kurze Wege. Mir gefiel es hier. Am Weg war zur einen Waldrand zur anderen Grundstücke des gehobenen Mittelstandes.. Flora und Fauna waren mir nicht fremd aber Bambus, Bananen und Bäume mit Luftwurzeln gibt es in Deutschland nicht.
Die Wasserfälle waren nicht abgezäunt sondern lediglich mit einem Warnschild versehen. Man kann sich mit Mühe aber ungehindert dem Wasser nahen. Auf Fotos habe ich junge Leute gesehen die dort ein Bad nehmen.
Bis zur Höhle war es mir zu steil und zu weit aber hier kann ich mir gut vorstellen zu leben.

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